Schlagwörter: Weißstorch

Leider Totalausfall in Glindenberg

Alle drei Jungstörche gestorben

Am Morgen des 23. Juli meldete Frau Meinhard aus Glindenberg bei der unteren Naturschutzbehörde, dass alle drei Jungstörche tot in dem Nest liegen. Die Elterntiere kamen nicht mehr zum Nest. Sie bat bei der Naturschutzbehörde und beim NABU um Unterstützung. Wieso starben die drei jungen Störche so kurz bevor sie selbständig das Nest verlassen konnten?

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Sex auf dem Schornstein

Quelle: E&M Vogelpaparazzi

Die nächste Generation

Die erste Sichtung auf dem Schornstein der Barleber Schule war dieses Jahr am 11. März. Wer hat einen noch früheren Nachweis ?
Hoffen wir das die Akrobatik auch wieder zum Erfolg führt. Letztes Jahr war ein schlechtes Storchenjahr und die Statistik könnte wieder einmal eine steigende Tendenz erfahren…

 

Barleber Störche ?

Storchenhorst Barleben1

Erstaustattung

Ob die beiden Störche beide schon einmal in Barleben waren, ist nicht einfach zu beantworten. Das Ablesen einer Ringnummer ist mit einen passenden Spektiv machbar und Jörg Brämer hat das auch gemacht. Für den einen Storch (vermutlich das Weibchen) wurde die Ringnummer an die Vogelwarte Hiddensee eingeschickt. Die Rückmeldung erhielten wir dieser Tage.

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2014 – Störche in Barleben

Nachwuchs

Zwei Jungstörche machen derzeitig Flugübungen und bereiten sich darauf vor, das Nest zu verlassen.

Beringung der beiden Jungstörche am 21.6.2014 durch Peter Gottschalk und Falk Höhne (ehrenamtlicher Naturschutzbeauftragter des Landkreises Börde und  NABU -Vorsitzender).

Storchenmutter war bereits aus dem vorigen Jahr bekannt. Sie wurde im Jahr 2004 in Erlangen (Mittelfranken) beringt. Seit dem wurde das Tier 11 mal gesichtet. Es hielt sich mehrere Jahr in Mittelfranken auf. Seit drei Jahren gab es Beobachtungen in Mitteldeutschland.

Trauerfall

Mitarbeiter der unteren Naturschutzbehörde haben am Freitag, den 27. Juni gegen 7.30 Uhr einen toten Storch bei Barleben eingesammelt.Es handelte sich um das Weibchen des Storchenpaares vom Schornstein der Grundschule in Barleben.
Das Tier mit der Ring-Nr. A3289 (DER) war innerhalb der Grünfläche an der Auffahrt von der L48 (Barleben-Ebendorf) auf die B189 in Richtung Stendal verendet.
Diese Grünfläche wurde an diesem Tag und bereits am Tag zuvor von der Straßenmeisterei geschlägelt. Die Straßenmeisterei war auch zu der Zeit, als der tote Storch eingesammelt wurde,  auf dieser Grünfläche bei der Arbeit. Auf der frisch bearbeiteten Grünfläche war auch das zweite Elterntier des Storchenpaares auf Nahrungssuche, unmittelbar neben dem toten Tier (15 bis 20 m). Das Blut an dem toten Tier war noch sehr frisch. Das Tier blutete aus dem Schnabel. Äußere Verletzungen waren nicht erkennbar. Die Flügel waren unverletzt.

Untersuchung durchgeführt

Da sich eine günstige Gelegenheit bot, wurde das Tier an das Veterinärmedizinische Institut des Landesamtes für Verbraucherschutz nach Stendal geschickt. Dort stellte man fest, dass das Tier innerlich verblutet war in Folge einer Verletzung der Leber durch eine äußere Einwirkung. Vermutlich  kollidierte die Storchendame beim Überqueren der Straße mit einem Fahrzeug.

Im Magen der Storchenmutter konnten die Experten noch 10 Mäuse entdecken. Weitere 3 Mäuse befanden sich in der Speiseröhre.

Barleber Störche auf Video

Am Samstag und Sonntag war es wieder Zeit für die jährliche Beringung der Jungstörche in den Nestern des ehemaligen Kreises Wolmirstedt und darüber hinaus auch auf der Ostseite der Elbe in von Gerwisch bis Parchau.

OrtsTVStörcheDie Störche in Barleben standen in diesem Jahr das erste Mal als Akteure für das Orts-TV Modell. Mit einer Hubbühne ging es auf fast 22m Höhe zum Nest auf dem ausgedienten Schornstein der Barleber-Grundschule. Der kleine Beitrag zu diesem Thema kann hier angesehen werden.