Resümee zur Infoveranstaltung in Samswegen

Gespannt waren wir. Darauf, wie die Bürger von Samswegen und die angrenzenden Bewirtschafter unsere Informationsveranstaltung am 18.2. zum Projekt „Wilde Weiden“ wohl annehmen werden und wieviel Austausch es geben wird.

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Über die zahlreichen Besucher der Veranstaltung, die dem Vortrag von Jörg Brämer aufmerksam gefolgt sind, haben wir uns sehr gefreut. Zeigt es doch, dass unsere Arbeiten und unser Projekt wahrgenommen werden. Unser Vorsitzender Jörg Brämer informierte die Besucher über den aktuellen Stand zur Renaturierung der Niedermoorwiesen, über die Entstehung des Naturdenkmals „Hägebachaue Ost und West“, die Umsetzung von Zielen des Naturschutzes mit dem Instrument Flurneuordnung und vieles mehr. Ein 45minütiger informativer Vortrag, wie uns die Besucher bestätigten.

2015-02-18-samswegen-infoveranstaltung-IIINach dem Vortrag wurden Fragen beantwortet und Anregungen diskutiert. Einige Anwesende tauschten mit uns ihre Kenntnisse und ihr Wissen über die Flächen aus. Für uns wichtige hilfreiche Informationen für das Projekt. Auch der Bewirtschafter Herr Kortuz hat sich den Fragen der Anwesenden zu den Heckrindern gestellt. Wie viele Tiere, was für Tiere, männlich oder weiblich, wie alt und viele weitere Fragen. Auch kritische Themen wurden besprochen. Zum Beispiel die Vernässung der Fläche und die möglichen Gefahren für die Tiere durch sumpfige Bereiche auf der Wiese.

Im Anschluss an die öffentliche Diskussion haben wir zahlreiche weitere Gespräche führen können. Für uns war es ein interessanter Abend, welchen wir gern wiederholen möchten. Sobald es Neuigkeiten zum Projekt gibt, werden wir wieder informieren.

Apropos informieren. Wenn die Beweidung startet und die Tiere vor Ort sind, werden wir Schautafeln aufstellen, auf denen jeder Spaziergänger sich vor Ort informieren kann. An den Zäunen, welche Elektrozäune sein werden, werden Gefahrenschilder angehängt, dass auch hier keine Unfälle geschehen.

2015-02-18-samswegen-infoveranstaltung-IVUnd noch ein wichtiger Hinweis: die Tiere sind keine Streicheltiere, keine Haustiere. Sie sind an den Menschen gewöhnt, haben aber lange Hörner, welche Verletzungen zufügen könnten. Bitte Abstand halten und nicht die Weidefläche unbefugt betreten. Danke.

Mich persönlich hat das Feedback einer Dame sehr erfreut. Sie berichtete mir, dass sie bereits seit den 70ern das Naturdenkmal kennt und sich daran erfreut. Sie beobachtete damals die Zählung des Breitblättrigen Knabenkrauts. Das dieses seltene Stück Natur nun durch uns gepflegt, gehegt und wenn möglich wieder vergrößert wird, begeisterte sie sichtlich.

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