Adamsee – eine Zusammenarbeit


Adamsee auf einer größeren Karte anzeigen

Infos zur Karte

IconHandDoppelKlickInfosDie Google Satelittenaufnahmen sind nicht mal jahresaktuell. Damit ist diese Kontur des Adamsee auch deutlich kleiner als das was wir gestern sehen konnten. Zur Orientierung worum es geht, ist die Ansicht aber völlig ausreichend. Eventuell die Karte erst mit dem [-] Zeichen (oben links) mit mehr Übersicht ausstatten. Eben habe ich entdeckt, in der Gelände-Ansicht ist die Karte aktueller !

Besucher

Erläuterung

Zum heutigen Treffen am Adamsee, am südöstlichen Rand von Barleben, kam eine Gruppe von mehr als 15 Besuchern zusammen. Die Mehrheit der Gäste gehört zur NABU Gruppe aus Schönebeck. Beiden Gruppen gemeinsam ist die Nähe zu Abbaustätten für Kies.

Erfahrungen

Über die vergangenen Jahre konnten wir hier in Barleben eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Betreiber der Kieswerke erreichen. Das war der Anlass unsere Erfahrungen und das Erreichte vorzustellen. Die positiven Erfahrungen sollten zeigen, das zwischen Naturschutz und kommenzieller Nutzung von Bodenschätzen ein Ausgleich der Interessen gefunden werden kann. Eventuell läßt sich ein solcher Ausgleich auch im Bereich des NABU Schönebeck erreichen. Zudem noch, weil der gleiche Betreiber der Kieswerke aus Barleben auch dieser Region den Abbau betreibt.

Zur Einleitung stellte Jörg Brämer das Projektgebiet vor. Schon vor einigen Jahren konnten wir eine Informationstafel aufstellen. Diese gibt einen Überblick über die Entwicklung des Gebietes und wurde als erste Basis für die Erläuterungen verwendet. Wenn der Abbau abgeschlossen ist, wird ein mehr als 110ha großer See entstanden sein.

BesucherIn Verlauf der 3-stündigen Besichtigung wurde das westliche und südliche Ufer vorgestellt. Zu erkennen war deutlich, das die Entwicklung der letzten Jahre zu sehr naturnahen Lebensräumen geführt hat. Die Entwicklung fand auch der hier ansässige Biber so toll, das er diesen Winter mal schnell 15 Weiden und Pappeln umgelegt hat. Leider konnte er seinen Ertrag nicht in vollem Umfang nutzen, weil nicht alle Bäume vollständig umgefallen sind.

Die Umwandlung der ehemaligen Acker und Weideflächen in eine Seenlandschaft kann als Zugewinn gesehen werden. Eine ehemals reine Schilffläche wurde konnte nach dem Abbau in eine Fläche aus See und Schilf umgewandelt werden. Dieser Teil der Entwicklung hat innerhalb unserer Gruppe zu einer ersten, heftigen Diskussion geführt, weil die Fläche erst nachträglich in die Nutzung einbezogen wurde. Nicht alle Mitglieder konnten vom damals potentiellen Zugewinn überzeugt werden. Ich denke wer heute die Fläche sieht, kann unsere damalige Zustimmung nur bestätigen.

2 comments

  1. Edgar Appenrodt

    Was haben denn die Besucher vom Ansinnen der Gemeinde (siehe Entwurf des neue Flächennutzungsplans) gehalten, die Biotope in der süd-west-Ecke durch eine „Seebrücke“ zu zerschneiden? Genau hier wo die Gänse u.a. brüten, weil dieser Bereich sehr ruhig liegt. Statt der generellen Ablehnung eines Wanderweges um den See hätte hier von Seiten der Naturschutzbehörde m.E. konkret mehr auf diesen unsinnigen und teuren Teilaspekt eingegangen werden sollen. Ich hoffe aber, dass wir das im Gemeinderat noch abbiegen können, dies hängt jedoch vom Ausgang der nächsten Kommunalwahl (2014) ab.

  2. Henry

    Hallo Edgar,
    wir hatten die Absicht einen Rundweg anzulegen vorgestellt. Eine Zustimmung zu so einer Lösung ist mir nicht in Erinnerung 😉 Wir haben die Hoffnung geäußert, das es den immer klammer werdenden Fingern des Kämmerers zum Opfer fallen wird.
    Wenn man sich dann auch noch vorstellt, wer mindestens ein viertel der Strecke unter dem Lärm der Autobahn spazieren gehen will, dann ist diese Investition sehr fraglich. Würde das eventuell vorhandene Geld in die Gestaltung der Norseite als „echter Barleber zum Baden“ gesteckt, dann wären das im Interesse von 110% der Barleber.

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