{"id":2247,"date":"2019-08-22T07:15:49","date_gmt":"2019-08-22T05:15:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/?p=2247"},"modified":"2020-08-16T13:21:34","modified_gmt":"2020-08-16T11:21:34","slug":"natur-und-artenschutz-im-technologiepark-ostfalen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/?p=2247","title":{"rendered":"Natur- und Artenschutz im Technologiepark Ostfalen"},"content":{"rendered":"<div class='content-column one_half'><div style=\"padding-right:10px;\"><h2>Ausgangssituation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die weitl\u00e4ufigen Gr\u00fcnanlagen des Technologieparks in Barleben stellen nicht nur attraktive Naherholungsfl\u00e4chen dar, sie sollen auch dem Erhalt der Artenvielfalt dienen. Zu diesem Zweck haben der Zweckverband Technologiepark Ostfalen, der Landkreis B\u00f6rde (untere Naturschutzbeh\u00f6rde) und der NABU Barleben e.V. im Jahr 2011 vereinbart, ein gemeinsames Projekt zur Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t auf den Gr\u00fcnlandfl\u00e4chen im Technologiepark Ostfalen durchzuf\u00fchren.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column one_half last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><h2>Zieldefinition<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Erh\u00f6hung der Anzahl der im Gebiet vorkommenden Pflanzen. Ziel ist dabei, dass alle einheimischen Arten, die gem\u00e4\u00df ihrer nat\u00fcrlichen Standortanspr\u00fcche (Bodenart, Wasserverf\u00fcgbarkeit, Lichtverh\u00e4ltnisse, Temperatur) auf den unterschiedlichen Standorten im Technologiepark wachsen k\u00f6nnten, langfristig auch in stabilen Populationen vorkommen. Dazu werden verschiedene Ma\u00dfnahmen umgesetzt:<\/p><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<div class='content-column one_half'><div style=\"padding-right:10px;\"><p>&nbsp;<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column one_half last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><h2>Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">eine zeitlich und r\u00e4umlich differenzierte Pflege der Wiesen f\u00fchrt dazu, dass von Beginn bis zum Ende der Vegetationsperiode ausreichend bl\u00fchende Pflanzen als Insektennahrung zur Verf\u00fcgung stehen und gleichzeitig stets kurzrasige Fl\u00e4chen existieren, auf denen verschiedene Vogelarten ihre Nahrung suchen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">die H\u00e4lfte der insgesamt ca. 50 ha gro\u00dfen Gr\u00fcnfl\u00e4chen, darunter auch die Feuchtwiesen entlang der Kleine S\u00fclze und des Telzgrabens, wird fachkundig vom NABU Barleben gepflegt und dabei naturschutzfachlich aufgewertet.<\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\">Pflanzenarten, die bisher nicht im Gebiet vorkommen, werden durch gezielte Ansaat, Pflanzung oder Mahdgut\u00fcbertragung aus naturnahen Gr\u00fcnl\u00e4ndern der Umgebung angesiedelt.<\/li>\n<\/ul><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<div class='content-column one_half'><div style=\"padding-right:10px;\"><h2>\u00dcbertragung von Mahdgut<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u00dcbertragung von Mahdgut von einer artenreichen Wiese am H\u00e4gebach bei Samswegen wird seit dem Jahr 2011 praktiziert. Einige Pflanzenarten, darunter Wiesenschaumkraut, Kuckuckslichtnelke und Kriechender Hahnenfu\u00df, lie\u00dfen sich auf diese Weise bereits im Technologiepark ansiedeln. Bereits seit dem Folgejahr bestimmen die wei\u00dfen, rosa und gelb gef\u00e4rbten Bl\u00fcten den Bl\u00fchaspekt auf den Entwicklungsfl\u00e4chen im Randbereich der Kleinen S\u00fclze.<\/p>\n<h2>Bl\u00fchende Wiesen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bunt bl\u00fchende Wiesen erfreuen nicht nur die Parkbesucher, sie beherbergen auch eine Vielzahl\u00a0 unterschiedlicher Insekten und weiterer Tierarten. Je nach Pflanzenartenzusammensetzung und Standortbedingungen der Gr\u00fcnl\u00e4nder existieren vielf\u00e4ltige Lebensgemeinschaften mit unterschiedlichen Anspr\u00fcchen an ihren Lebensraum. An jede Pflanzenart sind rund 10 bis 30 Tierarten gebunden. Die Projektpartner gehen davon aus, dass bei der \u00dcbertragung von Mahdgut auch Kleinlebenwesen aus der H\u00e4gebachaue auf die Wiesen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column one_half last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><h2>Dokumentation<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um beurteilen zu k\u00f6nnen, wie erfolgreich die bisherigen Pflege- und Entwicklungsma\u00dfnahmen im Sinne des Artenschutzes waren, wird in diesem Jahr erstmals eine systematische\u00a0 Bestandsaufnahme der Tierarten im Technologiepark durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den tagaktiven Schmetterlingen und Libellen, da diese Artengruppen den \u00f6kologischen Wert der Wiesen und vielf\u00e4ltigen Gew\u00e4sserabschnitte innerhalb des Parks besonders deutlich widerspiegeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Erfahrungen aus Barleben sollen langfristig auch der Erarbeitung zukunftsf\u00e4higer Konzepte dienen, um die unterschiedlichen Nutzungsanspr\u00fcche an die kommunalen Gr\u00fcnfl\u00e4chen mit dem Wunsch nach mehr Naturerleben in Naherholungsgebieten zu vereinen und dabei gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz leisten zu k\u00f6nnen. \u00dcber die Ergebnisse der aktuellen Datenerhebung werden wir an dieser Stelle fortlaufend berichten.<\/p><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Abschnitte mit Feuchwiesen<\/h2>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Die bunt bl\u00fchenden Feuchtwiesenabschnitte s\u00fcdlich der Kleinen S\u00fclze sind das Ergebnis einer gezielten Mahdgut- \u00fcbertragung aus dem Fl\u00e4chennaturdenkmal \u201eH\u00e4gebachaue-Ostteil\u201c.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Bl\u00fchaspekt wird hier seitdem von Kuckucks-Lichtnelke (<em>Lychnis flos-cuculi<\/em>) und Scharfem Hahnenfu\u00df (<em>Ranunculus acris<\/em>) bestimmt.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2251\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2251\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FeuchtwiesenAbschnitt.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2251 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FeuchtwiesenAbschnitt.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FeuchtwiesenAbschnitt.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FeuchtwiesenAbschnitt-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FeuchtwiesenAbschnitt-768x512.jpg 768w, 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(<em>Anthocharis cardamines<\/em>) fliegt zeitig im Jahr w\u00e4hrend der Bl\u00fctezeit von\u00a0 Knoblauchsrauke (<em>Alliaria petiolata<\/em>) und Wiesenschaumkraut (<em>Cardamine pratensis<\/em>). Beide Pflanzenarten dienen den Faltern als Nektarpflanze und gleichzeitig als Futterpflanzen f\u00fcr die Raupen. Die Fl\u00fcgelspitzen der m\u00e4nnlichen Aurorafalter sind auff\u00e4llig orange gef\u00e4rbt.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2253\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2253\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/AuroraFalter.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2253 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/AuroraFalter.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/AuroraFalter.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/AuroraFalter-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/AuroraFalter-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/AuroraFalter-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2253\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Der <strong>Braune Feuerfalter<\/strong> (<em>Lycaena tityrus<\/em>) fliegt im Technologiepark auf feuchten und trockenen Wiesen- auspr\u00e4gungen. Seine gut getarnten, gr\u00fcnen Raupen fressen ausschlie\u00dflich an Sauerampferarten (<em>Rumex acetosella, R.acetosa<\/em>).<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2254\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2254\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feuerfalter.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2254 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feuerfalter.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feuerfalter.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feuerfalter-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feuerfalter-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feuerfalter-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2254\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2>Gr\u00fcnlandpflege<\/h2>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Bei der Mahd der Gr\u00fcnl\u00e4nder durch den NABU werden bewusst bestimmte Fl\u00e4chenbereiche ausgespart, um ausreichend R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr Insekten zu erhalten. \u00a0In diesen \u201eSchonstreifen\u201c k\u00f6nnen bestimmte Entwicklungs- formen (Eier, Larven, Raupen, Puppen) \u00fcberdauern. Verbleibende Wildkr\u00e4uter und Stauden, wie der lila bl\u00fchende Wiesen-Salbei (<em>Salvia pratensis<\/em>), stellen in der \u00dcbergangszeit wertvolle Nektarpflanzen auf den Fl\u00e4chen dar.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2255\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2255\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gr\u00fcnl\u00e4nder.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2255 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gr\u00fcnl\u00e4nder.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gr\u00fcnl\u00e4nder.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gr\u00fcnl\u00e4nder-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gr\u00fcnl\u00e4nder-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Gr\u00fcnl\u00e4nder-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2255\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Im Technologiepark werden verschiedene Formen der Gr\u00fcnlandpflege\/-bewirtschaftung praktiziert. W\u00e4hrend die Randstreifen der Wege permanent kurz gehalten werden, wird ein Gro\u00dfteil der angrenzenden Wiesen nur zweimal j\u00e4hrlich gem\u00e4ht. Die Fl\u00e4chen zeigen sich dementsprechend bunt bl\u00fchend und strukturreich. Sie stellen wertvolle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr verschiedene Tierarten dar, f\u00fcr die bei jeder Mahd hochw\u00fcchsige Randstreifen stehen gelassen werden.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2256\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2256\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/WiesenMahd.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2256 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/WiesenMahd.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/WiesenMahd.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/WiesenMahd-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/WiesenMahd-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/WiesenMahd-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2256\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Bunt bl\u00fchende Staudens\u00e4ume besitzen nicht nur einen hohen \u00f6kologischen Wert, sie bereichern dar\u00fcber hinaus auch das Erscheinungsbild der Parkanlagen und erh\u00f6hen damit den Erholungswert f\u00fcr die Besucher.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2257\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2257\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2257 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2257\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2>S\u00e4ugetiere<\/h2>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Die\u00a0strukturreichen Wiesen im Technologiepark stellen auch wertvolle Lebensr\u00e4ume f\u00fcr den <strong>Feldhasen<\/strong> (<em>Lepus europaeus<\/em>) dar, welcher hier vom reichlichen Nahrungsangebot und der sch\u00fctzenden Deckung profitiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Roten Liste Sachsen-Anhalts wird er aufgrund r\u00fcckl\u00e4ufiger Best\u00e4nde als \u201estark gef\u00e4hrdet\u201c eingestuft.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2258\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2258\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feldhase.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2258 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feldhase.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feldhase.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feldhase-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feldhase-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Feldhase-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2258\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2>V\u00f6gel<\/h2>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Der <strong>Neunt\u00f6ter<\/strong> (<em>Lanius collurio) <\/em>besiedelt strukturreiche Landschaften mit ausreichend hoher Insektendichte. Seine Beutetiere spie\u00dft er h\u00e4ufig im Sinne der \u201eVorratshaltung\u201c auf bedornten \u00c4sten und Zweigen auf. Dieses Verhalten kommt ihm besonders in Zeiten mit schlechter Witterung, in denen sich die meisten Insekten versteckt halten, zugute. Die Best\u00e4nde des Neunt\u00f6ters gelten in Sachsen-Anhalt als stark abnehmend, was auf den Verlust von geeigneten Lebensr\u00e4umen und dem aktuell viel diskutierten Insektensterben zur\u00fcck zu f\u00fchren ist.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2259\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2259\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Neunt\u00f6ter.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-2259 size-full\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Neunt\u00f6ter.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Neunt\u00f6ter.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Neunt\u00f6ter-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Neunt\u00f6ter-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Neunt\u00f6ter-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2259\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<h2><\/h2>\n<h2>Libellen<\/h2>\n<div class='content-column two_fifth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p style=\"text-align: justify;\">Eine frisch geschl\u00fcpfte <strong>Falkenlibelle<\/strong> (<em>Cordulia aenea<\/em>) im Randbereich des Steinbruchs. Die Art fliegt an stehenden Gew\u00e4ssern mit gro\u00dfen Freiwasserfl\u00e4chen. Ihre Larven sind w\u00e4hrend ihrer mehrj\u00e4hrigen Entwicklung auf eine gut entwickelte Unterwasservegetation angewiesen.<\/p><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fifth last_column'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><figure id=\"attachment_2260\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_2260\" class=\"wp-caption aligncenter\" style=\"width: 804px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FalkenLibelle.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2260\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FalkenLibelle.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"533\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FalkenLibelle.jpg 800w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FalkenLibelle-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FalkenLibelle-768x512.jpg 768w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/FalkenLibelle-272x182.jpg 272w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_2260\" class=\"wp-caption-text\">Quelle: Susen Schiedewitz<\/figcaption><\/figure><\/div><\/div><div class='clear_column'><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class='content-column one_fourth'><div style=\"padding-right:10px;padding-left:0px;\"><p><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/SusenSchiedewitz-Logo_ungerahmt-240x240-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2463\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/SusenSchiedewitz-Logo_ungerahmt-240x240-1.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"240\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/SusenSchiedewitz-Logo_ungerahmt-240x240-1.jpg 240w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/SusenSchiedewitz-Logo_ungerahmt-240x240-1-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/LogoLottoToto-SAH.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2243\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/LogoLottoToto-SAH.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"241\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/LogoLottoToto-SAH.jpg 240w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/LogoLottoToto-SAH-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><\/div><\/div>\n<div class='content-column three_fourth'><div style=\"padding-right:0px;padding-left:10px;\"><p>Weitere Beitr\u00e4ge \u00fcber die Ergebnisse der Erfassung der Artenvielfalt im Technologiepark Ostfalen im Jahr 2019 durch Susen Schiedewitz im Auftrag des NABU mit finanzieller Unterst\u00fctzung des <a href=\"http:\/\/www.tpo.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zweckverbandes Technologiepark Ostfalen<\/a>\u00a0 und <a href=\"http:\/\/www.lottosachsenanhalt.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Lotto Sachsen-Anhalt<\/a>\u00a0 finden Sie <a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/?page_id=2403\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a><\/p>\n<p>Die Erfassung der Artenvielfalt im Jahr 2019 ist Teil des Gesamtprojektes &#8222;Erh\u00f6hung der Biodiversit\u00e4t auf den Gr\u00fcnfl\u00e4chen im Technologiepark Ostfalen des NABU Barleben, des Zweckverbandes Technologiepark Ostfalen sowie des Landkreises B\u00f6rde.<\/p>\n<p>Der Beitrag entstand im Zusammenhang mit einem durch die<br \/>\nLotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt<br \/>\nStresemannstra\u00dfe 18<br \/>\n39104 Magdeburg<\/p>\n<p>gef\u00f6rderten Projekt. ( Antrag 18038 K )<\/p><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":2716,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[8],"tags":[71],"jetpack_featured_media_url":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/StaudenSaum-web.jpg","jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p5vg4d-Af","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2247"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2247"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2467,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2247\/revisions\/2467"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2716"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}