{"id":102,"date":"2013-04-17T11:02:22","date_gmt":"2013-04-17T09:02:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/?p=102"},"modified":"2020-01-12T13:44:31","modified_gmt":"2020-01-12T11:44:31","slug":"nabu-barleben-betreut-krotenzaune-im-landkreis-borde","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.nabubarleben.de\/?p=102","title":{"rendered":"NABU Barleben betreut Kr\u00f6tenz\u00e4une im Landkreis B\u00f6rde"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Bereits Ende Februar hat der NABU Barleben mit dem Aufbau der Amphibienschutzeinrichtungen bei Glindenberg, Zielitz und Ramstedt begonnen. Diese \u201eKr\u00f6tenz\u00e4une\u201c werden durch den NABU Barleben bereits seit mehreren Jahren aufgebaut, w\u00e4hrend der Amphibienwanderung betreut und anschlie\u00dfend wieder abgebaut.<\/p>\n<figure id=\"attachment_105\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_105\" class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 304px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2011-K\u00f6tenzaun.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-105\" alt=\"Kr\u00f6tenzaum 2011\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2011-K\u00f6tenzaun-300x260.jpg\" width=\"300\" height=\"260\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2011-K\u00f6tenzaun-300x260.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2011-K\u00f6tenzaun.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_105\" class=\"wp-caption-text\">Kr\u00f6tenzaum 2011<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">In diesem Jahr kam ein Gro\u00dfauftrag hinzu. Entlang der Baustelle der A14 (Ortsumgehung Colbitz) wurde beiderseits der Baustellen-Trasse ein Kr\u00f6tenzaun gebaut. Allein dieser Zaun ist insgesamt mehr als 17 km lang.<br \/>\nNach geltendem Recht ist der Tr\u00e4ger des Bauvorhabens (die Bundesrepublik Deutschland) zu verschiedenen Natur- und Umweltschutzma\u00dfnahmen verpflichtet. Dazu geh\u00f6rt auch der Schutz der einheimischen Tiere vor dem Tod. Zu Beginn der Bauma\u00dfnahmen im Jahr 2012 war <!--more-->bemerkt worden, dass im Bereich der Baustelle zahlreiche Moorfr\u00f6sche und Knoblauchkr\u00f6ten sowie verschiedene andere Amphibienarten die Baustelle zu queren versuchten und dabei von Baufahrzeugen get\u00f6tet wurden. Die Stra\u00dfenbaubeh\u00f6rde lie\u00df deshalb kurzfristig Amphibienleitsysteme auf einem Teil der Strecke errichten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_106\" aria-labelledby=\"figcaption_attachment_106\" class=\"wp-caption alignright\" style=\"width: 304px\"><a href=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-K\u00f6tenzaun.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-106\" alt=\"Kr\u00f6tenzaun 2013\" src=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-K\u00f6tenzaun-300x243.jpg\" width=\"300\" height=\"243\" srcset=\"http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-K\u00f6tenzaun-300x243.jpg 300w, http:\/\/www.nabubarleben.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/2013-K\u00f6tenzaun.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"figcaption_attachment_106\" class=\"wp-caption-text\">Kr\u00f6tenzaun 2013<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den Jahren 2013 und 2014 werden nun diese Leiteinrichtungen entlang der gesamten Baustelle (8,5 km lang) f\u00fcr jeweils 6 Monate aufgebaut. Damit soll die Vernichtung der \u00f6rtlichen Population der Amphibien verhindert werden. Stra\u00dfenverkehr kann schon in geringen Dichten ganze Populationen ausl\u00f6schen.<br \/>\nAuf Grund des lang anhaltenden Winters haben die Fr\u00f6sche, Kr\u00f6ten und Molche noch bis zum 8. April unter Laub und Steinen oder in Erdl\u00f6chern verharrt. Erst am 9. April waren die ersten 3 Tiere in den Fangeimern an der Baustelle der A14, am 10. April waren es \u00fcber 300 Tiere, am 11. April wurden dann mehr als 3000 Fr\u00f6sche, Kr\u00f6ten und Molche auf der \u00f6stlichen Seite der Baustelle eingefangen und in den Laichgew\u00e4ssern westlich der neuen Autobahn wieder ausgesetzt. In den ersten Tagen waren Erdkr\u00f6ten und Knoblauchkr\u00f6ten am h\u00e4ufigsten anzutreffen. Jetzt fallen zunehmend auch Teichmolche, Grasfr\u00f6sche und Moorfr\u00f6sche in die Fangeimer. Im Wald zwischen Gelindenberg und Heinrichsberg werden regelm\u00e4\u00dfig auch Rotbauchunken gefunden.<br \/>\nMindestens bis Ende April werden die NABU-Mitarbeiter einmal t\u00e4glich die entlang der Fangz\u00e4une verteilten Eimer leeren und die Tiere von dort zu ihren Laichgew\u00e4ssern bringen. Dabei wird die Anzahl der Tiere getrennt nach Arten erfasst. Diese Daten werden sp\u00e4ter an die Stra\u00dfenbaubeh\u00f6rde \u00fcbergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits Ende Februar hat der NABU Barleben mit dem Aufbau der Amphibienschutzeinrichtungen bei Glindenberg, Zielitz und Ramstedt begonnen. 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