Wir begrüßen unser erstes neues Mitglied in 2015
Ein Verein lebt von und mit seinen Mitgliedern. Aktiv für den Naturschutz zu sein oder passiv den Naturschutz zu unterstützen, beide Möglichkeiten gibt es beim NABU.
Dr. Rolf Zimmermann hat sich entschieden, uns mit seiner Arbeit aktiv zu unterstützen und in den NABU Barleben e.V. einzutreten – unser erstes neues Mitglied in 2015. Wir begrüßen Dr. Rolf Zimmermann recht herzlich im Verein und möchten ihn und seine Arbeit durch diesen Beitrag vorstellen.
Geboren wurde Rolf in Bayern, aufgewachsen ist er in Nordrhein-Westfalen am Niederrhein. Sein Studium der Geologie führte ihn in den 70ern nach Freiburg im Breisgau; inkl. eines Auslandsaufenthalts in Wien. Bis 1978 promovierte Rolf über die Baugrundhebungen im Ölschiefer Baden-Württembergs. Schon während der gesamten Studienzeit ist Rolf mit vielen Umweltschutzthemen in Berührung gekommen und hat seit dieser Zeit in einigen Bürgerinitiativen mitgewirkt (für gesunde Umwelt und gegen umweltschädigende Fabriken oder Waldsterben).
Beruflich arbeitete er vor allem in Süddeutschland als Geologe im Bereich Hydrogeologie (z. B. Mülldeponiesanierung, Thermalwassererschließung). Bald führten ihn Aufträge im Bereich der Wasserversorgung auch ins Ausland, direkt nach Afrika (Kamerun und Tschad). Zur Wendezeit begann sein größtes berufliches Abenteuer, ein Projekt in der Volksrepublik China. Ein Projekt, welches etwa ein Jahr lang dauerte in Zusammenarbeit mit dem Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und der chinesischen Wasserwirtschaft sowie der Provinz Shandong durchgeführt wurde. Hier zwang ihn jedoch eine ernsthafte Lungenerkrankung nach Deutschland zurückzukehren.
Nach der Wende war er in einigen Projekten als freiberuflicher Geologe tätig, bevor er mit seiner Frau nach Niederndodeleben bei Magdeburg zog. Seit der Zeit kümmert er sich verstärkt um die privaten Belange seiner Familie sowie um die Sanierung von Haus und Hof.

Erst Berührungspunkte mit dem NABU Barleben e.V. gab es schon vor langer Zeit, als es um die Planfeststellung der Untertagedeponie Zielitz und die Haldenerweiterung der Kaliwerke ging.
Bei der Einrichtung des Landschaftsschutzgebietes Hohe Börde hat Rolf ebenso mitgestaltet, als damals aktives Gemeinderatsmitglied. Die konkrete und aktive Naturschutzarbeit unseres Vereins hat Rolf im letzten Jahr schließlich dazu bewegt, als Bundesfreiwilliger tätig zu werden und mitzuwirken.
Rolf reist gern und musizierte leidenschaftlich. Wir selbst haben erst neulich beim Weihnachtsessen eine musikalische Kostprobe genossen. Rolf arbeitet gern mit Holz, malt und zeichnet, fotografiert und kocht, ein Hausmann mit Leib und Seele.
Wir freuen uns, Rolf im Verein zu begrüßen und geben ihm hier gern das Wort: „In der Kommunalpolitik und in der Mitarbeit in Umweltorganisationen wie BUND, ÖKO-Institut und jetzt auch im NABU sowie in Bürgerinitiativen sehe ich meine Aufgabe, mich für Mensch und Umwelt zu engagieren und Dinge für die Lebensqualität des Menschen zu verbessern, dabei aber die Natur nicht außer Acht zu lassen oder gar zu vergessen.“
